
Und der nächste Angriff
Mai 10, 2008Passend zu meinem Post gestern gibt es heute noch einen Post. Und zwar gab es wohl Ende 2007 einen gezielten Angriff auf die Schweizer Bundesverwaltung. Gezielt ausgewählten Mitarbeitern wurden E-Mails geschickt, mit einem Link auf eine Website, welche Fotos enthielt, die die Mitarbeiter bewerten sollten. Diese Bilder waren wohl so kontextbezogen gewählt, dass man durchaus darauf hereinfallen konnte. Man lud dann eine Screensaver-Datei auf seinen Rechner, welche einen Trojaner enthielt. Dieser konnte dann Spionagesoftware nachladen. Angeblich war das ganze so professionell angelegt, dass man durchaus eine finanzstarke Organisation oder einen anderen Staat dahinter vermuten kann. Das wäre doch mal interessant. Wenn sich die ganzen Staaten nun anfangen gegenseitig zu hacken, dann wird in Zukunft vielleicht ja wieder auf den Rechner verzichtet? Ne, mal im Ernst. Es ist inzwischen einiges denkbar. Firmen setzen ja bekannterweise einiges daran, um die Konkurrenz auszuspionieren. Nun wäre es ja durchaus denkbar, dass ein Unternehmen eine Scheinfirma aufzieht, welche bei der Konkurrenz einkaufen will und den E-Mail-Verkehr dann fröhlich mit Malware versucht. Und die Hackerkreise, die solche “Produkte” erstellen, bekommen immer mehr finanzielle Mittel. Ich will mir das gar nicht ausmalen und hoffe, dass sowas nie eintreten wird.