Archiv für die Kategorie ‘Politik’

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Und der nächste Angriff

Mai 10, 2008

Passend zu meinem Post gestern gibt es heute noch einen Post. Und zwar gab es wohl Ende 2007 einen gezielten Angriff auf die Schweizer Bundesverwaltung. Gezielt ausgewählten Mitarbeitern wurden E-Mails geschickt, mit einem Link auf eine Website, welche Fotos enthielt, die die Mitarbeiter bewerten sollten. Diese Bilder waren wohl so kontextbezogen gewählt, dass man durchaus darauf hereinfallen konnte. Man lud dann eine Screensaver-Datei auf seinen Rechner, welche einen Trojaner enthielt. Dieser konnte dann Spionagesoftware nachladen. Angeblich war das ganze so professionell angelegt, dass man durchaus eine finanzstarke Organisation oder einen anderen Staat dahinter vermuten kann. Das wäre doch mal interessant. Wenn sich die ganzen Staaten nun anfangen gegenseitig zu hacken, dann wird in Zukunft vielleicht ja wieder auf den Rechner verzichtet? Ne, mal im Ernst. Es ist inzwischen einiges denkbar. Firmen setzen ja bekannterweise einiges daran, um die Konkurrenz auszuspionieren. Nun wäre es ja durchaus denkbar, dass ein Unternehmen eine Scheinfirma aufzieht, welche bei der Konkurrenz einkaufen will und den E-Mail-Verkehr dann fröhlich mit Malware versucht. Und die Hackerkreise, die solche “Produkte” erstellen, bekommen immer mehr finanzielle Mittel. Ich will mir das gar nicht ausmalen und hoffe, dass sowas nie eintreten wird.

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Microsoft klagt gegen die EU

Mai 10, 2008

Microsoft klagt gegen ein Rekord-Bußgeld, welches von der EU verhängt wurde. Microsoft hatte jahrelang zu hohe Gebühren für technische Informationen verlangt und wurde am 27.Februar zu 899 Millionen Euro Bußgeld verknackt.
Microsoft versucht nun das Bußgeld aufzuheben. Ich frage mich allerdings, wieso so etwas geht. Wenn man so ein Bußgeld zu zahlen hat, dann sollte man es auch zahlen.
Dies war ja nicht das einzige Bußgeld, was Microsoft zahlen muss. Von 2004 stehen noch weitere Geld aus, sodass M$ der EU inzwischen 1,677 Milliarden schuldet. Das ist nun schon 4 Jahre her. Wenn die einfach immer dagegen klagen, dann zahlen sie das Geld doch eh nie. Bei Heise könnt ihr euch da noch etwas weiter informieren. Aber so wie es aussieht stehen schon die nächsten Bußgelder an und zwar aufgrund des Internet Explorers, welcher wohl zu sehr mit Windows verzahnt war. Auch dieser Link kann in dieser Sache noch interessant sein.

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Bild und die “Killerspiele”

Mai 9, 2008

Es ist ja nun seit geraumer Zeit in Mode, auf sogenannten “Killerspielen” herumzuhacken. Die Bild-Zeitung legt hier allerdings eine fragwürdige Doppelmoral an den Tag. Werden doch in Artikeln “Killerspiele” scharf verurteilt, so kann man im Onlineshop eben jene Spiele kaufen.
Gestern erschien nun wieder ein äusserst reisserische Artikel bei Bild. Wenn ich solche Artikel lese, dann wird mir echt schwindelig. Da wird davon gesprochen, dass bei Counterstrike Blut in Strömen fließt und es das Ziel ist möglichst viele Gegner auf einmal zu töten. Auch wird in einem Satz gesagt, dass der Amoklauf von Erfurt einen direkten Zusammenhang zu Counterstrike hat.

Man könnte ja eigentlich getrost ignorieren, was diese Zeitung da verzapft. Das Problem ist, dass ich glaube, dass es wirklich Millionen von Menschen lesen, die diesen Kram glauben. Man bemerkt es ja auch immer wieder im Bekanntenkreis, dass diese Propaganda gegen die Computerspiele Wirkung zeigt. Es bestreitet ja niemand, dass zu hoher Konsum von so etwas schädlich sein kann. Aber wenn diese Spiele generell schaden würden, dann wäre die gesamte Jugend heutzutage gewaltbereit und würde früher oder später Amoklaufen. Das ist totaler Quatsch. Die Gründe für diese Ausfälle sollte man auch mal im Umfeld der Täter suchen. Eltern, soziale Zwänge, Mitschüler und ähnliches.

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Internetkriminalität

Mai 9, 2008

In letzter Zeit habe ich so einiges gelesen, was einen dazu veranlassen könnte, einfach mal das Netzwerkkabel auszustöpseln und offline weiterzumachen. In der aktuellen CHIP findet sich schon ein interessanter Artikel über die Internetkriminalität. Dort steht, dass die veröffentlichten Schädling von 100.000 im Jahr 1999 auf ca 5,5Millionen im letzten Jahr gestiegen sind. Da sieht man, dass dieser Bereich mehr und mehr floriert.

Ich kann mir vorstellen, dass dort die Antiviren-Hersteller nicht mehr hinterherkommen und die wirklich sicherern Seiten immer seltener werden. Stellenweise kann man sich nichtmal mehr sicher sein, dass nicht auch auf der heimischen Bankhomepage gephished wird. Gerade eben lese ich nun auf Heise, dass man in Hackerkreisen Zugangsdaten zu Bankkonten kaufen kann. Zum Beispiel ein spanisches Konto mit 8000€ für 500€ oder ein französisches mit 30000€ für 2000€. Ich finde das schon erschreckend.

Die Frage ist, wie sowas aufgehalten werden kann. Otto Normalsurfer hält das Internet ja immer noch für einen total anonymen Raum, wo ihm nichts passieren kann. Was totaler Quatsch ist. Nur wie kann ein unerfahrener PC-Nutzer eine gefälschte Seite von einer echten unterscheiden? Richtig, er kann es nicht.

Bleibt nur zu sagen, dass die Banken ihre Warnungen, dass sie niemals nach den Daten fragen, richtig fett platzieren sollten, damit die Leute dass auch lesen. Auch ein paar öffentliche Beispiele, wie Menschen ihr Geld durch sowas verloren haben wären nicht schlecht.

Nunja, ich bin mal gespannt auf Zahlen, wieviel Schaden Internetkriminalität so pro Jahr anrichtet. Wenn da jemand Daten hat, kann er sie ja mal posten.

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Neue Umweltschutzstudie

Mai 9, 2008

In einer kürzlich von National Geographic und Globescan veröffentlichten Studie wurden die Bevölkerungen von 14 Ländern auf ihre Umweltverträglichkeit geprüft. Auch die Deutschen sind dabei. Im Endeffekt lässt sich sagen, dass wir so ziemlich in der Mitte angesiedelt sind.

Im Haushalt sparen die Deutschen fleißig Energie, allerdings wiegen sie dies durch häufigen Autogebrauch wieder auf.
Für genauere Angaben bietet sich die Präsentation an oder der Artikel auf Telepolis.

Wenn man denn der englischen Sprache mächtig ist, so kann man beim Stöbern in der Studie einige interessante Sachen entdecken. Und wenn man seinen eigenen sogenannten GreenDex wissen will, kann man diesen durch den Online-Rechner erfahren. Ich habe eine Punktzahl von 58. Das liegt leicht über dem Durchschnitt von Deutschland. Aber immer noch unter dem Durchschnitt von Ländern wie Brasilien und Indien.