
Internetkriminalität
Mai 9, 2008In letzter Zeit habe ich so einiges gelesen, was einen dazu veranlassen könnte, einfach mal das Netzwerkkabel auszustöpseln und offline weiterzumachen. In der aktuellen CHIP findet sich schon ein interessanter Artikel über die Internetkriminalität. Dort steht, dass die veröffentlichten Schädling von 100.000 im Jahr 1999 auf ca 5,5Millionen im letzten Jahr gestiegen sind. Da sieht man, dass dieser Bereich mehr und mehr floriert.
Ich kann mir vorstellen, dass dort die Antiviren-Hersteller nicht mehr hinterherkommen und die wirklich sicherern Seiten immer seltener werden. Stellenweise kann man sich nichtmal mehr sicher sein, dass nicht auch auf der heimischen Bankhomepage gephished wird. Gerade eben lese ich nun auf Heise, dass man in Hackerkreisen Zugangsdaten zu Bankkonten kaufen kann. Zum Beispiel ein spanisches Konto mit 8000€ für 500€ oder ein französisches mit 30000€ für 2000€. Ich finde das schon erschreckend.
Die Frage ist, wie sowas aufgehalten werden kann. Otto Normalsurfer hält das Internet ja immer noch für einen total anonymen Raum, wo ihm nichts passieren kann. Was totaler Quatsch ist. Nur wie kann ein unerfahrener PC-Nutzer eine gefälschte Seite von einer echten unterscheiden? Richtig, er kann es nicht.
Bleibt nur zu sagen, dass die Banken ihre Warnungen, dass sie niemals nach den Daten fragen, richtig fett platzieren sollten, damit die Leute dass auch lesen. Auch ein paar öffentliche Beispiele, wie Menschen ihr Geld durch sowas verloren haben wären nicht schlecht.
Nunja, ich bin mal gespannt auf Zahlen, wieviel Schaden Internetkriminalität so pro Jahr anrichtet. Wenn da jemand Daten hat, kann er sie ja mal posten.
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